Atomkraft ist und bleibt eine Hochrisikotechnologie. Wir Grüne haben immer auf Grundlage von Analysen und Fakten unsere politischen Entscheidungen getroffen. Umso wichtiger ist es nun in der aktuellen Krise, das Für und Wider abzuwägen. Priorität muss dabei immer der Ausbau der erneuerbaren Energien bleiben. Hier gilt es angesichts der Krise erneuerbare Energien, die sich im Genehmigungsprozess befinden, durch ein beschleunigtes Verfahren zu genehmigen.
Ein Weiterlaufen der drei noch bestehenden AKWs in Deutschland gibt es nicht zum Null-Tarif. Die Kosten, der zeitliche Aufwand, sowie das Sicherheitsrisiko, das mit einem Betrieb über einen Streckbetrieb hinaus verbunden wäre, sind unserer Ansicht nach mit Blick auf die uns aktuell vorliegende Datenlage unsinnig. Zudem würde ein Weiterlaufen der drei deutschen Atomkraftwerke nach 2022 maximal 1% des jährlichen Gasverbrauches ersetzten. Es ist jetzt die Zeit für massive Investitionen in erneuerbare Energien, statt in Technologien der Vergangenheit.
Als Kreisvorstand haben wir jedoch auch großes Vertrauen in unseren Klimaminister Robert Habeck und sind davon überzeugt, dass er die richtige Richtung aus der Energiekrise heraus einschlagen wird.

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