
Am 25. Februar kam der Landesdiversitätsrat zur konstituierenden Sitzung in Düsseldorf zusammen.
Unsere Gesellschaft ist vielfältig, wieso ist es nicht auch die Politik? Auch in unserer Partei werden nicht alle Menschen in unseren Kreis- und Ortsvorständen, Kreistagen, Stadträten und schließlich auch Parlamenten repräsentiert. Das betrifft vor allem Menschen mit Migrationsgeschichte und Menschen mit rassifizierten Diskriminierungserfahrungen.
Der Landesdiversitätsrat hat sich, angelehnt an das Vielfaltsstatut der Grünen NRW vorgenommen, unter anderem den Fragen nachzugehen:
– Wie können wir Vielfalt in Ämtern und Mandaten fördern?
– Wie können Menschen mit Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen dazu ermutigt werden, mit uns Politik zu machen?
– Wie können wir sichtbare und unsichtbare Barrieren und Hürden abbauen?
– Wie schaffen wir es auch Stellenausschreibungen für Menschen, die Vielfalt abbilden attraktiver zu machen?

Unsere Kreisvorsitzende Janina Singh ist auch Delegierte für den Landesdiversitätsrat und bringt dort ihre Perspektive aus unserem ländlichen Kreisverband ein. Sie wurde zudem auch zur stv. Delegierten für den Bundesdiversitätsrat gewählt, in dem alle Landesverbände zusammenkommen, um gemeinsam an Lösungen für die Bundespartei zu arbeiten.
Die Arbeit des Landesdiversitätsrats wird auch wissenschaftlich begleitet: Alle zwei Jahre wird der Landesvorstand eine unabhängige Evaluierung veröffentlichen. Sie soll zeigen, wie vielfältig unser Landesverband auf den verschiedenen Ebenen ist. Der Fokus liegt dabei auf den Kreisvorständen, den Bezirksvorständen, dem Landesvorstand, der Mitarbeiter:innen in den Kreisverbänden, sowie im Landesverband und den Mandatsträger:innen.
Unsere Demokratie ist nicht vollständig, wenn relevante Teile unserer Gesellschaft aus politischen Entscheidungsprozessen ausgeschlossen sind. Deswegen ist für uns als Kreisverband klar: Wir wollen die Teilhabe aller Menschen auch bei uns vor Ort ermöglichen.


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