Kritik an Diskussionsverweigerung der Routenbefürworter
Die Grünenstadtverbände Kreuztal und Hilchenbach laden für Samstag, 17. Mai, zu einer Trassenwanderung mit Bärbel Höhn MdB Grüne entlang der Trasse der sog. Route 57 ein. Höhn, ehemalige Umweltministerin in NRW und derzeit Vorsitzende des Umweltausschusses am Deutschen Bundestag, hat bereits 2009 eine Widerstandseiche in Ferndorf gepflanzt und kennt die Debatte im nördlichen Siegerland sehr genau.
Warum die „Route 57“ aus Sicht des Umwelt- und Naturschutzes nicht akzeptabel und darüber hinaus schlicht unfinanzierbar ist und darum auch kein reales Entlastungsangebot für Anwohner der B508 und der hiesigen Unternehmen beim Schwerlastransport, wird die Umweltexpertin ebenso erlälutern wie die konkreten Alternativen, die die Grünen im Bund, Land und der Region anzubieten haben, um kurzfristig zu realistischen Lösungen der bestehenden Probleme zu gelangen.
Die Veranstaltung beginnt um 14.30 Uhr am Wanderparkplatz auf der Allenbacher Höhe, von dort startet die Trassenwanderung, an deren Ziel eine Kundgebung und anschließendes Kaffeetrinken stattfindet.
Alle Interessierten Bürgerinnen und Bürger, BIs pro und contra „Route“ sowie ausdrücklich auch alle Kritiker unserer Position sind herzlich eingeladen, mitzuuwandern und mitzudiskutieren. Denn anders als die BI „Pro Route 57“, die die Grünen nicht zu einer Diskussion der Bundestagskandidaten eingeladen hatten, oder nun die „Familienunternehmer ASU Wilnsdorf“, die für den 13.5. zu einer ‚Diskussion‘ im Haus der SMS Siemag einladen, dort aber nur Befürworter aufs Podium bitten (SMS, BI Pro Route 57, Kaserne Erndtebrück, Spedition Schäfer und FDP MdL Christof Rasche), suchen wir die Diskussion mit allen Beteiligten. Das ist gelebte Demokratie, mit denen manche Befürworte offensichtlich ein Problem haben.
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